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Hexen
Wanderung

Go to Hell oder „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“

Mit Goethe auf den Brocken.

Ca. 16,5 km, 5 Std, mäßig steile Wanderung auf dem „Goetheweg“, der die Bezeichnung 10E trägt und mit einem gelben Dreieck markiert ist. Er orientiert sich an Goethes historischer Besteigung des Brocken im Jahre 1777. Der Quitschenberg hatte damals - omen est omen - aber ein anderes Aussehen: statt der namensgebenden Ebereschen gibt es hier heute fast nur noch Fichten.
 
Von der Bushaltestelle in Torfhaus geht der Weg am Großen Torfhausmoor entlang eines Wassergrabens zum Brockenmoor. Dort auf dem Bohlenweg bleiben bis man rechts zur Quitschenkopfhütte abzweigt. Von dort führt der ehemalige Kolonnenweg zur Brockenbahn. Parallel zum Bahnverlauf auf einem weiteren Bohlenweg bleiben bis zur Teerstraße, die zur Brockenspitze (1141 m), der höchsten Erhebung Norddeutschlands, führt. Der Rückweg ist mit der Brockenbahn bis Drei Annen Hohne und von dort mit dem Bus 876 Richtung Braunlage möglich oder zu Fuß auf dem selben Weg bis zur Eingabelung der Brockenbahn. Dort links dem sog. „Kaiserweg“ (Weg 17 J, grünes Dreieck) bis Oderbrück folgen. Rückfahrt nach Torfhaus zu Fuß oder per Bus.
 
Hexenstieg
Thale bis Tresenburg, ca. 10 km durch das Bodetal, markiert mit blauen Dreieck.
Geführte Wanderungen und Wanderpauschalen zum Hexentanzplatz, dem Ballsaal der Hexen und die Dichterwelt des Bodetals kann man über die Tourismusinformation Thale buchen. Generell verkauft sicht Thale als Wander-, Mythen und Dichterstadt des Harzes. Ganzjährig, nicht nur zur Hauptreisezeit der Hexen (30. April bis 1. Mai) wie sonst üblich im Harz (Schierke, Wernigerode, Bad Grund u.a.), wird hier an vielen Orten „gehext“.
In Thale gibt es außerdem vielfältige, ganzjährliche Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen und kulturelle Informationen einzuholen. Für Steigfaule gibt es sogar eine Gondelbahn. Im Tierpark kann man die anderen drei großen Beutegreifer Deutschlands den Bär, Wolf und Luch „hautnah“ erleben.
 
Thale-Information
www.thale.de
Tel: 03947-2597
 
All diese Wege sind nicht für Menschen geeignet, die ihre Ruhe suchen. Allenfalls im Frühjahr und an feuchten Tagen ist man allein. Das gilt auch für die vielen neugeschaffenen Thermen im Harz, die unter alle möglichen modischen oder themenbezogenen Konzepte gezwängt werden: Hildgard-von-Bingen-Guß, Bergwerkdampfstollen, Aquagymnastik als feuchter Hexentanz und ähnlicher Unfug. Trotzdem sind sie ganzjährlich gesundheitsfördernd. Außerdem lassen sich vor Ort auch themenbezogene Koch- und Homöopathiekurse (Hexenküche und Herstellung von Hexensalben) belegen. Rauschwirkungen lassen sich auch mit der Vielzahl der hiesigen Biersorten erreichen.
 
Als weitere Wege bieten sich an:
Okertal im Westharz : Teufelstal und Hexenküche:
Bergell/ Schweiz: Kulturhistorische Führungen: Vicosoprano: Auf den Spuren der Hexen:
 
 
„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“
Hexensalbe und Hexentrank erleichterten die Flugversuche. Ob Hexen damit wirklich geflogen sind, bleibt hypothetisch. Tatsache bleibt, dass die Zusammensetzung von Trank und Salbe halluzinierende Wirkung hat. Das Bewußtsein selbst zu fliegen und körperlos (leicht wie eine Feder) zu sein. Das weiß jeder, der damit schon einmal Umgang gepflegt hat. Wer sich wirklich von unten nach oben sich der Schwerkraft entziehend in die Lüfte erheben will, für den seien Ballonfahrten empfohlen. Auf den „Schwingen“ von Joseph Maximilian Freiherr von Lütgendorf (1750-1829), dem Erfinder (Gondolfiere), Reisenden und Pionier der Luftfahrt oder des Stratosphärenforschers Auguste Picard findet man unter www.luftsport.de/ballonfahren für jeden Geschmack etwas Passendes. Von oben nach unten bieten viele Orte begleitete Paraglyd- oder Drachenflüge an.
 
Zum Selbstversuch zu Hause
Elke Stein-Hölleskamp: Das römische Gastmahl, Beck,
Österreichische Naturküche: Gewürzkräuter,
Slow food, edition Spangenberg
Mammas Küche, im Trentino/Südtirol
Költringer: Altes Kräuterwissen wieder entdeckt Kräuterbuch/Heilpflanzen/Zauberpflanzen